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Erster Band.
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Vi ndo n e ». 53 1 ii b o 6 o mi.

Klippen und Hügel , sich aus dem Wasser erhebend.Der Wellen Anstoß erregt ein gewaltiges Brausen.Wenn sie durch die Riffe gedrungen, bilden sie imFlusse allerley Strömungen, Kreise und Ringe, jenender Charybdis nicht unähnlich." Eine nicht deutlicheStelle des Strabo, scheint hingegen die Kataraktennach Dacicn hinab zu versetzen, wo noch heut zuTage, auf türkischem Boden, an mehreren Stellen,insonderheit bey Kilianova, Schifffahrt und Handel,durch solche Klippen und Brandungen, ein großesHindernis; leiden. Aber die Donau mochte wohl, gleichdem Nil, mehrere Katarakten zählen? — NachA g a th e m e res hätte der herrliche Strom bis zurStadt Vindobona, Donau (Danubius, imMirrclalter, Tuenacha, auch l'uenarve, Durwrve)geheißen, von da an, Ister; anders der ältere Pli-nius, anders der Erdbeschreiber Ptolomäus, andersAppian und der Gorhe Jornandes. Ihre Abweichungensind für unsern Zweck gleichgültig.

Eine uralte Sage läßt die Vinden oder Vin-d o n e n, Fuß fassen auf den sonnigen Hügeln hartan der Donau und vom Fischfang leben, von derJagdin den Auen irnd im nahen komagenischcn Gcbirg. —Daß zur Ccltenzeit aus der Donau Gold gewa-schen worden, sagen die Alten; ob von den Vin-den, wo sollte das ausgezeichnet seyn?

Obgleich der enge Raum und der nächste Zweckdieser Blätter, keine ausführliche Widerlegung ge-statten, verdient doch Erwähnung, daß Einige, dieseVinden oder Venden, mit den viel spätern Vene