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Der Schlag des gallischen Volks überhaupt waredel, stark, abgehärtet, über das Gewöhnliche hin-aus, (plus quam humana) die Farbe war milchweiß,lactea colla , torque fulvo radiantia (M. S. oben,Seite 9 . die Herleitung von Gal) der Haarwuchs, reich-lich (gallia comata) die Augen ,groß, blau, so feurig,so durchbohrend, als trügen sie zwey Apfel in jedem unddaß es als Sage bey den Römern Glauben fand, einillyrischer Stamm könne todten, blos mit demBlicke! — Der Krieg war ihr Leben und ihr er-ster Anlauf kaum abzuwehren, kaum auszuhalten, un-ter den bis zur Wuth begeisternden Liedern, unter-wildem Waffenklang , versteinerndem Geheul und Zu-sammenschlagen der Schilder. — Wen aber dieser e r-ste Anfall doch nicht warf, der behielt meist dasFeld, den Sieg und den Krieg; denn als Überwin-det- von unerträglichem Übermuth, waren die Celto-gallen als Ü b e rw u n d e n e, in der Verzweiflungunbändig und nicht Weiber, nicht Kinder in der fe-sten Wagenburg, wollten die Niederlage schauen ,noch ihre Freyheit überleben. —Die Losung : „W e hden Übe r w u n d e n e n !" — und : „A lles Rechtsey bey den Wafsen!" —und „dem freudigen Krie-gesmuth gehöre Alles!" diese Losung haben auch dieHelden des philosophischen Jahrhunderts, so gut wie die,um ihrer Wildheir willen verschrienen Gallier nur garzu oft als alleingültige Richtschnur ausgerufen! —Die hohen Gestalten fochten in der Erbitterung desKampfes oft halb nackt, aber auch in eisernen und le-dernen Panzern,— drohende Büsche und thierische