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schriften für römische zu lesen und der überhauptmir der selbgenügsamsten Zuversicht, das Fehlende er-gänzte und das gar nie Vorhandene hinzusetzte, hatuns diesen zweydeutigen Dienst geleistet. — DieserMann ist W o l f g a » g L a zius, Ferdinands I. Arzrund Freund, sein Historiograph und sein Oberhofbiblio-rhekar, ein ruhmvoller Bürger Wiens, (wo nochhinter dem hohen Markte neben der Dreyfalrigkeit, desD o c t o r L a tz e n - H o f steht) und Wiens verdienterGeschichtschreiber. — Er liefert uns einen mit Schildund langem Spiesi bewehrten £ a nie r und einen bären-tödtenden Taurisker, mit den Urhörnern (dc mi-grat, gent. 147 — 146 und aus ihm Valvasor, Ehredes Herz. Krain 76. 80.87.95.) „aus alten Münzen,von einem alten Stein", (wie Er zu eitiren gewohntist.) — Die Kenner wissen lange, was von solchenHerrlichkeiten zu halten sey und bauen nur scheu undumsichtig Schlüsse auf Denkmahle, ja selbst auf ur-kundliche Bruchstücke, die sich sonst nirgend, alsbeym Lazius finden! —
Der Vergleich wäre sehr irrig, so oft er auchschon wiederkehrte, zwischen den nach der Donau ein-gewanderten Celtogallen und den Wilden des in-ner» Amerika ! — Schon in ihrer ursprünglichen Hei-math hatten jene, die ersten und vorzüglichsten Ent-wicklungsstadien zurückgelegt, in denen wir die Ger-manen, insonderheit die Stämme des Sueven-Bundes, noch weit später begriffen finden. —Bey diesen letzteren ist noch das Wandern, dasEntbehren friedsamcr gemächlicher Wohnung, die Un-