Band 
Erster Band.
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Celcogallen waren. 57

gewißheit des Eigenthums , so lange das ganze Landgemein blieb und mir jedem Iaht/ mit jeder Wan-derung, neu ve r th e i lt ward, als die eine Hals-te die W a f s e n übte, die andere den L a n d b a u,als geschlossene Gewerbe noch nicht geduldet und alsnicht an Grund und Boden zu haften, ein Grund-gesetz der über Alles theuern Freyheit war! — Schonuncer Ambigar, des Belloves und Sigoves väterli-chem Ohm, sind die Eeltogallen in festen Sitzen,in, scharf g c sch i e d n e m Eigenthum, schon gährenunter ihnen , Reichthum und A r m u t h. — We-niger gut sieht es aus mit der Freyheit, die hingegen, jen 0 r d l i ch e r, je a r m e r, je rauher Land und Volk wa-ren, ihm alles Übrige ersetzen muß. — In dem frucht-baren , milden, weichen Gallien hatte der Stammder Biturigcr schon ein entschiedenes Übergewicht,(summam imperii) er ernannte das oberste Bun-dcshanpt, (ii regem Celtico dabant , sagt Livius).Selbst von den, am meisten mit illyrischen und pan-nonischen oder paonischen Ureinwohnern, mit Man-nen weit wildern Schlages vermischten Dalmati-nern, bemerktes Strabo, als etwas Außeror-dentliches, daß ihre Acker nach einem gewissenZeitverkäufe, neu vertheilt wurden. — Wir er-staunen , wenn wir beym ältern Plinius, der Al-les weiß, finden, wie selbst in den rauhen Thälernder Alpenkette, die Noth den Einwanderern , eineso vielseitige Lehrmeisterinn gewesen; um wie vielmehr in dem glücklichen Land zwischen dem 2 >>u,der Leitha und Raab, mir seinen vielen Flüßen und