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schwel, le, Thierhäute und Sclaven eingetauscht wor-bcit seyn? —> Diesen Wein tranken sie begierig aushölzernen und irdenen Schalen, aus den oben mit sil-bernem und goldenem Zicralh eingefasiten Hörnern ih-rer Auerochsen, — die rauhern illyrischcn Celtogallen,die wilden blutgierigen Skordisker, wohl auch aus dsnSchädeln erschlagener Feinde. — Sonst war ihr ge-wöhnliches Getränk, Gerstenbier und Meth aus Honig.
Die Viehzucht war blühend, zumahl imno-rischen Hochland. Man liest im Varro ein überraschendtreues Bild unserer, mit Recht vielgerühmten ober-steyrischen Sendinnen, in welchem nicht einmahl „dieWaidkinder" vergessen sind. — Wie sollte auch derMensch, ein and er er werden auf einsamer zAlpe,wo der Himmel selber sich nicht ändert, während so vie-le Menschengeschlechter kamen und verschwanden undWasser und Kräuter und Wolken und Berge immerdieselben geblieben sind!? — Milch, Käse und But-ter gehörten unter die vorzüglichsten Nahrungsmittel.Das Brot scheint allgemein gewesen zu seyn. —„Dern o r i sche Boden ist kalt und nicht so fruchtbar alsder rhä tische, aber wo die hohen Alpen sichverflachen und wo P a n n o n i e n s Ebenenbeginnen, ist er freudig und fruchtbar. Ja selbstin den Alpen, sind wohlgelegene Thäler und Berg-flächen , guten Anbaues fähig. Ganz unfruchtbar istjedoch der größere Theil des hohen Gebirges, wegenunbczwinglicher Sprödigkeit des Bodens und Unkennt-nis; der hier anwendbaren Vortheile. Dort treiben küh-ne Räuber und Jäger ihr Wesen— Bilder des