C eltogalle n waren. 3g
und in den fernen Norden zurückgezogen, hausten wohlJahrhunderte lang in der einsamen'Wildnis eh sieheranzogen jene M e n sch c» h c l d e n
„Bon denen uns die Lieder melden,
Die zu der Götter Glanz und RuhmErhob daS blinde Heidenthui»,
Die reinigten von UngeheuernDie Welt in kühnen Abenthcuern!"
Das Marderfell des obern Pannonie» / ge-hörte in den Zeiten zunehmender Verweichlichung sonöthig zum Putz der Römerinnen, wie die langen gold-nen Locken und die herrlichen Zahne der Celto-gallinn und der Germanierinn. — Der Fischfang ander Donau war stark. Der Sröhr wurde am meistengeschätzt. Die Lamprete/ lange Prike, der Donau-karpfen, von Ausonius bereits gerühmt und jene fastgrätenlosen Donausische (nimii saporis , ossibus ca-rentes, cartilaginem tantum habentes in corpo-ris continentia).
Wein hatte das obere Pannonie» schon in al-ter Zeit, aber nur wenig, bis auf Probus.—DesF a l e r n ers köstlicher Nebenbuhler, gehörte dem süd-lichern R h ä t i e n an (dem heutigen Tyrol und Velr-lin) und die, Livias Leben und Reitze so unerwartetverlängernde, p u e i n i s ch e Traube, den Ufern desTimavus, dem von Wein und Ohl überfliesienden adria-tischen Meerbusen. — Die Gallier waren vielmehrlüstern nach italienischem Weine. Oft mag die-ser zil Carnuntum, um Bernstein, zu Aquileja umPech, Harz, Kienholz, Honig, Wachs, Käse, Mast-