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a» eine Fortdauer nach dem Tode war uralt. — Göt-ter , Götterbilder, geschlossene Tempel, hatten siein ihrer ältesten Weise nicht. — Sie verehrten dasungenannte höchste Urwesen in tiesem Waldesdunkelunter dem Schatten uralter heiliger Eichen , — opfer-ten Früchte, Lämmer, meiste Stiere, mit der Eichen-mistel (die sie Gutheil, Allheil, omnia sanantemnannten) auch wohl Menschen, doch selten und nurin Verbindung mit der bey ihnen über Alles verehr-ten Wahrsagerey und Weissagung. — Alle Umständeund Nachrichten erwogen , waren die Seherkünste unddie Menschenopfer am gewöhnlichsten den rauhcstenund den verweichlichtesten Stämmen Celtikas, imtieferen Pannonien und im inneren Gallien. Der Aber-glaube wohnt bey den Extremen. Unsern norisch - pan-nonischen Mitrelschlag dürften Wir vielleicht ganz da-von freysprechen? —
Von den massilischen Phocäern mag besonderszu den bellovesischcn Stämmen, Pythagoras Lehrevon der Seelenwanderung gedrungen seyn? — Sowenig die frühern Celtogallen, eigentliche Götzendiener.waren, ehrten sie doch die Gottheit in den grastenNaturerscheinungen: die Sonne durch Feuer und fest-liche Spiele in den Tagen ihrer Wende; den Mondim Halbdunkel der Haine oder bey Opfern und Tän-zen , als wohlthätigen Erlcuchcer der dunkeln, demManne feindlichen Nacht. — Ungeheure Steinhaufenthürintcn sie auf hohen Bergspitzen dem Donnererempor. Sie setzten dem Reifen Altäre, dast er ihressauern Schweißes noch zarte Früchte nicht todte und