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Celtogallcu w aren.
Daß alle Celtcnstamme auf so großem Raume,laug nur eine Sprache geredet, gehc aus der Über-einstimmung der Allen hervor. Griechische Sprachewar, wie die Schrifrzeichen Hellas, weil unter ih-nen verbreitet. Der Handel und die gefährliche Nach-barschaft, lehrte Viele aus ihnen späterhin auch dieRomersprache. Aus Vellejus entnehmen Wir, schnellnach vollbrachter Eroberung seyen fast alle Pannoni-er, lateinischer Schriftzeichen und lateinischer Spra-che kundig gewesen. — Die Römer thaten zwar auchhier, wie gewöhnlich Alles, die alten Landes-sprachen auszurotten, doch dauerte die ee l-tische, im Volk noch fort. — Lucian kennt sie undspottet ihrer Philosophie. — Der Lügenprophet Ale-xander ertheilte seine Göttersprüche auch in celtischerSprache. In den Digcsten Ulpians erscheint die gal-lische Sprache neben der griechischen, römischen undpunischen als geeignet und gültig bey Vermächtnissen.Der heilige Bischof Jrenäus zu Lyon, entschuldigetsich in Briefen an einen Freund, der vielen Zeit, dieer (unter Celten lebend,) auf die eeltische Sprachewenden muffe. Die Capitularien der Merowingen er-wähnen der lingua gallica , mit und neben der ro-mana rustica.
Uber die vermeintliche Verschiedenheit der c e l-t o g a l l i s ch e n und germanischen Sprache, be-rufen sich Viele auf Cäsars Wort von des dreyge-theilten Galliens Einwohnern, den Aquitanen, Bel-gen und Celten, welche alle au Sprache, Ver-fassung und Gesetzen von einand"r abweichen ^ (lin-