D i e Cimber n.
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freunde/ unter Diviko. — Des Manlius und Capioganzes/ großes/ konsularisches Heer von 80,000 Rö-mern und Bundesgenossen und 40,000 Knechten fanddurch die Cimbern, Tod oder Gefangenschaft. Dieungeheuere Bcure ward zerrissen/ zertrümmert/ indie Rhone geworfen / die Rosse ersauft/ die zahlrei-chen Gefangenen an Baume gehängt. Aber jetzt ver-loren die Cimbern zum zweyten Mahle Zeit, gingenwieder nicht nach Rom, sondern thaten nichtsentschei-dende Strcifzüge in die Pyrenäen. — Niemand be-warb sich um das Consulat. Roms einzige Hoffnungberuhte auf dem Marius/ einem rauhen/ drohen-den Mann, von niedriger Herkunft, von alterthümli-cher Sitte, abgehärtet / voll glühenden Ehrgeizes / vollunersättlicher Habsucht, kühn in Entwürfen, zügellosin den Mitteln, gehaßt von den Meisten, gefürchtetvon Allen, ein Gott im Kriege, ein finsterer Hollen -gcist im Frieden! — Mit Verletzung der Gesetze,wurde ihm in dieser großen Noth, auf Begehren desVolkes, auf das Geschrey der Soldaten, zum drittenund vierten Mahle, das Consulat übertragen. —Nicht genug, daß sie Zeit verloren, theiltensich auch noch Roms furchtbare Feinde! — Die T e u-tonen und Ambronen rückten an den Fuß der Al-pen, gegen das Meer, wider Marius, — disCimbern zogen die Alpen herum, die Tigurinerals Verbindung, als Hinterhalt, in selben zurück-lassend , um durch die rhätischen und n 0 r i sch e n Eng-pässe an die Etsch, an den Po, in das ehemahligecisalpinische Gallien herauszubrechen, im Rücken des