Band 
Erster Band.
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D i e Cimber n.

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Marius , wider Catulus, seinen Collegen. Sie roll-ten auf ihren Schildern / wie auf Schlitten / über dasewige Eis und über die hohen Schneeberge herunter/ >va-deren in die angeschwollene Etsch, mit Schilden undFausten gegen die reißenden Wogen vergeblich käm-pfend und in wilder Wuth darob/ ungeheure FelS-blocke und halbe Wälder in den Strom schleudernd,daß er fast trockenen Fußes übersetzt werden konnte,zu solchem Schrecken der Legionen des Catulus , daßder Feldherr mit den Adlern sich an die Spitze derFlucht setzen mußte, um einen Rückzug darauszu machen.

Indessen hatte Marius die alte Kriegszucht wie-der hergestellt und bey Aip in der Provence in zweyungeheuern Treffen die Teutonen ausgerottet. IhrHeeresfürst Teutoboch, der über vier bis sechs Pferdesprang,'ragte beym Triumphzuge hoch über die Sie-geszeichen hervor. — Wie bey Aip den Teutonen,ging es das Jahr darauf, bey Verona den Cim-ber». Kein Böthe, nur das Gerücht verkündigte diebeyspiellose Niederlage. Nichts entkam dem allgemei-nen Würgen, als ein zur Wahrung des Gepäckes zu-rückgebliebener kleiner Haufe, die Attuatiker. —Die Tiguriner stäubten aus einander und verschwandenunter folgenlosen Räubereyen.

Marius erhielt zwey Triumphe; er erhielt dassechste Consulat. Das Volk nannte (wie einst Ca-mill, den zweyten) so nun ihn, den „drittenRomulus!"