Band 
Erster Band.
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D i e Kriege Cäsars.

Seit dei» cimbrischen Kriege blieb der einmahlaufgeregte Nord in beständiger Bewegung und an denUfern des Rheins ruhte die Fehde nimmer. — Dermachrige Orgetorix, Herr über zehntausend Leib-eigene und nach der obersten Gemalt rrachrend, gabden Hclvetiern den Gedanken, ihre armen Berge,ihren spröden Boden zu verlassen und in dem nahen Gal-lien , das ja auch den Cimbern eine so leichte Beute ge-worden , sich die schönsten Gefilde zu wählen. Zwar wur-de Orgetorip Absicht entschleyert und er zum Selbstmordegenöthigt; sein Vorhaben aber wurde dennoch ausge-führt, alle Städte, Dörfer und Wohnungen verbrannt,alles Volk an der Rhone, am Ausfluß des Genfer-Sees versammelt. Der aus der cimbrischen Zeit, alsUberwinder der Legionen, bekannte greise Held D i-v i k o, war der Fürst dieses Heeres, unter dem sichauch 32ouo kriegerische Bojen befanden. — Casar,dem in der Theilung mir Pompejus und Crassus,Z l l y r i k u m und Gallien zugefallen, freute sichdes Anlasses zum Krieg und daß die Völkerstämme,die er sonst einzeln an ihrem Heerd härte aufsuchenmüssen, in losen Bund vereiniget, ihm gegenübertrateir, sich mit einander und an einem Tage besie-gen zu lassen und seinen allgewaltigen Willen, alsGesetz hinzunehmen. — Er drängte die Helvetiergleich einer verirrten Heerde, wieder in ihre Bergezurück; die Pässe des Jura blieben ihm von den« anoffen. — Gallien, bis ins Innerste jedes HausesGeschichte Wien, I. 5