Band 
Erster Band.
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bis zur Alleinherrschaft Augusts. 7 1

rühm , um den Oberbefehl einiger, ihren Führern mehr,als dem Vaterlande ergebenen Cohorten, und durchdiese um Macht und um Einfluß buhlten. Sie wurdendas Ziel Aller, deren höchstes Streben war, den Trium-viren wichrig zu werden und Gold oder goldbringendeWurden von ihnen zu erpressen. — Ohne jene Raub-züge hatten die Alpenvölker vielleicht einer langen Ru-he genossen, wahrend Rom sich selber zerfleischte, seitCasar an Pompejus Säule verblutete, bis Agrippabey A ktium, den in Alepandriens Wollüsten ent-nervten Antonius überwand und die ganze römischeWelt unter Casar Octavian vereinigte, der nun A u-gustus genannt, mit aller Gewalt eines Impera-tors, Censors und Volkstribunen, über die Gesetzeerhoben wurde.

Der Höfling Lucius Munatius Plancus hattetriumphirt über der Rauraken und über der Rhätierallzuschwache Gegenwehre, daß am Zusammenfluß derRhone und Saone, in Lugdunum (Lyon) ein neuesSchloß und Schlüssel der Alpen sich mächtig erhob. —Decimus Brutus, einer aus Cäsars Feinden, aus wel-chen Cicero für die Erhaltung der veralteten, ver-dorbenen Republik, überspannte Hoffnungen setzte,rühmt in seinen Briefen mit den kriegerischesten derAlpenstämme gefochten, ihr Land verwüstet, vieleBurgen gebrochen zu haben. — Lucius Antonius, desTriumvirs Bruder, setzte die Fehde fort, setzte andem ewigen Eis und dem Ursprung des Rheins, dieGenüsse Großgriechenlands und Asiens aus seine Ta-fel j schleppte seine Geliebte mit sich durch die drohen-