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den Pfade/ erbettelte von seiner allmächtigen Schwä-gerinn Fulvi« / den gesunkenen Sitten/ der verfalle-nen Kriegeszucht zum Hohn / den Triumph und er-hob sich in geckenhaftem Aberwitz' über den Besiegerder Cimbern. — Als Brutus und Cassius bey Phi-lippi gefallen, als der schwere Krieg wider denjungen Pompejus ausgefochte» war, gedachte Oc-ravian / die Bezwingung der A l p e n v o l-k e r / die V e r b i n d u n g Italiens durch I l l y-rikum mit Griechenland, sey eines der wich-tigsten Vermächtnisse des grossen Dictators an ihn,seinen Erben! — So begannen denn auch Er undseine Feldherrn diesen Krieg wider ein halbes Hundertabgehärteter streitlustiger Völkerschaften , in einemstarken Gebirg, zwischen undurchdringlichen Wäldernund Sümpfen. — Terentius Varro bemächtigte sichder Salaffer weit mehr durch niedrige Treulosigkeit,als durch die Waffen, vertheilte ihren Boden der prä-torischen Cohorte, verkaufte alle wehrfähige Mann-schaft als Sclaven. — Asinius Pollio entwaffnete dieDalmacier und zwang diese Unbändigen, der Hab-sucht der Sieger, aus tiefem, dunstigem Schacht,edle Metalle zu hohlen. Die wilden Pannonier zwi-schen der Donau, Drau und Sau, bezwäng Vibiusund liess ihre Waffen in jene Flüße streuen, damitsie längst ihres Laufes, bis in das Meer verkündig-ten: Rom zahle Knechtschaft für Aufruhr! — Ausden drey Triumphen, die August drey Tage nach ein-ander , wegen Aktiuin, wegen Ägypten und wegenI l ty r i e n hielt, war er den ersten dem Agrippa schul-