Band 
Erster Band.
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77
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Die Fabeln vom alten Wien. 77

wenn sie den Mars/ ihren und des Erbauers Remu-lus Vater begrüße»/ die andern Menschengeschlechter/dieses mit demselben Gleichmuthe hinnehmen sollen,mit welchem sie unter Roms Gesetze sich beugen!"

In der That: sie ist wundersam ergreifend undgroßartig / die aus diesen Worten leuchtende, nationa-le Begeisterung, durch welche Rom, in allen Welt-altern wahrhaft einzig dasteht und von welcher nurWeniges zu sage»/ weit schwerer fallt, als einBuch zu schreiben von manchen Reichen! Gleichwohlbedarf die theure Stätte Wiens auf keine Weise, ih-ren jedesmahligen Standort im großen Goschickes-wechsel und das rühmliche Maal ihres Sieges überwidrige Zeiten, durch erborgten Schmuck zu überla-den. Es bleibe die Sage und sie muß der theureFaden bleiben aus der kimmerischen Finsterniß durchdie Dämmerung vielfacher Verwechslung und Ver-stümmelung und durch die labyrinthischen Windungenzahlloser Widersprüche! Aber es bleibe auch allerwärtsnüt liebender Sorgfalt und mit emsigem Fleiße ge-schieden , was der ehrwürdigen Überlieferung von leicht-beweglicher Lippe zu Lippe gehört, was auf unzwey-deutigem Zusammentreffen der U m st ä n d e undwas auf redenden Denkmahlen beruht. — Ety-mologische Mückenstechcrey, übel verstandner Ehrgeitzund die ihm dienstwillige Leichtgläubigkeit, haben je-den Anspruch auf eine bleibende Stelle in den Büchernder Zeiten längst verwirkt.

So genüge denn auch blos das flüchtige Nen-nen jener n 0 r i s ch e n F a b e l k 0 n i g e, des Nörein^