Band 
Erster Band.
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D i e Fabeln vo»i alten Wien. 85

plaren : Viliobona, in andern Juliobona,) 87. /» 5 :/46. 20: hier ist die zehnte, germanische Legion." Esist nichr das Viana des Plinins , auch nicht seinFlavium, denn er setzt beyde ins Norikum;Viana neben das tyrolische Agunt, Flavium nebenAmona; wahrend Vindobona jenseits der Grenzschei-de des cecischen Gebirges, nicht mehr im Norikum,sondern an dessen äußerster Gränze im obern Panno-nie »lag. — Keineswegs waren in Wien des Ptolo-mäus Arae Flaviae (tief in Schwaben, von einigen umNordlingen, von andern um Rothweil oder Urach ge-setzt). — Daß Carl der Große nach dem Sieg überdie Hunnen an der Enns, ebenda, woDomikian imMarkomannenkriege die Ara5 Flavias errichtet habensoll, die Peterskirche erbaute, ist ein Einfall, der Remi-niscenzen und Anniversaires der bonapartischen Bul-letins würdig !! Wix I u l i 0 b 0 n a oder V i l i 0 b 0 n adurch einen Schreibfehler im Ptolomäus, entstand dervermeintliche gothische Nahme Wiens, Flava bis,beym Cuspinian, (schon der gelehrte Markus Welserbemerkte dieß), durch einen Schreibfehler in der Le-gende des h. Severin.

Wie der vielwissende Lazius, durch ganz will-kührliche , in seinen Kram taugende Änderungen u»i>Zusätze, so hilft sich der weil kritischere, mit denErfahrungen und mit den Kenntnissen seiner Zeit wohlausgerüstete Lambecius, wenn einem Lieblingssatz nichtanders zu helfen ist, sehr rasch durch einen Schreib-fehler, worin man ihm, doch nicht gar so leicht, blosnachbethen kann. — T i b e r, sehr wahrscheinlich derUm-

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