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Erster Band.
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Stellen der Alten über Wien. — Vin-dobona, V i ndom a n a , V i ndomina.

In des Erdbeschreibers Ptolomäus (hinsicht-lich des Umfanges keineswegs vollständigem, aber inden einzelnen Angaben genauem) Volker- undStädte-verzeichniß, heißt es im X V. Abschnitte: „das oberePannonien endigt sich westwärts an dem cetischen undzum Theil an dem Gebirge Karavankas. — SeineStädte aber an der Donau sind: V i n d o b o n a, 87.45 : 46. 20: Die zehnte germanische Legion." —(Daß Ptolomäus, Wien und die ganze Donau, et-was zu südlich setzte, hat schon Mannert bemerkt.)

Das ist dieselbe Legion, die Cäsar vor andern ge-liebt, die er meist persönlich befehligt, die bey Pharsalusfür ihn, wider Pompejus entschieden , von der er vorder Schlacht wider Heervest zu den Erschrockenen,die schon ihr Testament machten, gesagt hat: „undwenn alle ihn verließen, so wolle er mit seinerzehnten Legion allein den Kampf versuchen!" —Sie ist im Autoninischen und im Theodosianischen Rei-sebuche auch bey Vindobona erwähnt und die zehn-te, doppelte Legion, legio X. gemina genannt.

Ptolomäus war ein Zeitgenosse der Antoni-ne. — Wann der Geographe Agathe meres ge-lebt? ist trotz der Untersuchungen Dodwests, immernoch ungewiß. Einige machen diesen Griechen zumZeitgenossen des Cäsars Severus ; andere setzen ihntief ins Mittelalter zurück. — Wäre die erstere Anga-be erweislich, so stiege das Alter Wiens als