Band 
Erster Band.
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no S> l e l II e , I n s ch r i ft e II , M e i l e II s ä ul e II ,

doboii a) an der Donau, durch ein halbes Jahr-tausend , der Habsburger Kaisersitz, als sie auf daskleine Land Österreich, das große, das Erz-Haus Österreich gegründet. Das kleine Land Öster-reich , war dreygespalten, dreyfach zerrissen, dem N o-rikum in Westen und Süd, ostwärts P an no-ni en, nördlich der großen Germania, dem ReicheB o j o heinum des furchtbaren Marbod gehörig ! —Die Reiche, in deren weitem Umfang damahls dasLand Österreich, ein nicht bedeutender Granzstreifgewesen, prangen setzt als Kleinode im Diadem desHauses Österreich, das allen dreyen, dem Ungar-lande, Böheim und Germanien Könige gabund ein und zwanzig seiner Fürsten sitzen sah, aufdem Throne Carls des Großen!

In den Zeitbüchern zum ersten Mahle ge-nannt, erscheint Wien, als der werthe Sitz einesKaisers, dessen jedem Verhängnis; mit erhabner Ruheund Geduld entgegentretender Gleichmuth, dessen vä-terliche Milde, dessen ernste Besiegung Seiner Selbst,seinen Nahmen, mit dem der „Tugend auf demThrone" sprichwörtlich gleich gemacht haben, bis ausEnde der Tage. — Er, den unser Aller Herzen,gleich gerne als Vater und als H e r r sch e r begrüffen,der der Schmeicheley um so weniger hold ist, je we-niger Er ihrer bedarf. Er kann durch eine Verglei-chung mit dem kaiserlichen Menschenfreund und Welt-weisen, nichts verlieren, nichts gewinnen. — Woist die Zeit, die binnen eines Vierreljahrhunderrs,furchtbarere Stürme gesehen, lockendere Versuchung