Band 
Erster Band.
Seite
10
JPEG-Download
 

10

Die Nömerzeit rc.

wider Deutsche zu bewaffnen! — Mit welchemGefühle liest man, wie schon Tiber in der großenpannonischen Empörung, die kaum erst Unterjochten,sogleich gegen die zu Unterjochenden gebraucht habe; wiein der Schlacht wider Germanicus , Hermann, wie-wohl von den Hügeln, aus dem Vortheil gedrängt,dennoch durch Faust und Rede und Wunde vor Alle»kenntlich, der Römer Ordnung gebrochen haben wür-de, hätten sich ihm nicht die gallischen Cohorten, dierhätischen und vindelicischen entgegen gewor-fen !! — Was die Zerstörung und Zerstreuung derBevölkerung nach Drusus und Tibers sieghaftem Ein-zug begonnen hatte, das vollbrachte die beständige Re-krutirung unter dem Nachwachs. Wir lesen in Zeit-büchern , Wir lesen auf Denkmahlen, die Legion derNoriker, die pannonischen, die dalmatischenReiter, die herkulische Cohorte der Rhätier, eigeneCohorren und Türmen der A lpen bewohner (alpi-norum, montanorum z. B. auf einem Stein Vi-runums, auch wieder vorzugsweise, zum Gebirgs-kriege verwendet), die unüberwindliche Cohorte derTaurisker,die unserem Vindobona eigenthüm-liche fabianische Cohorte, — die Lanciersvon Lorch,von Zeiselmauer,vonSteinamanger(I.an-cearii Laureaccnses , Comaginenses, Sabarien-ses), — den Lucius Volcatius , neben vielen andernWürden, auch Präfekten einer Cohorte Noriker, zwey-er Stämme von Bojern und Azaliern und der Ufer-wache an der Donau, b) Welches Bild jener, unter dereigenen Wucht erliegenden Universalmonarchie gibt es