Band 
Erster Band.
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Die Römerzeit rc. i5

als Herren - und heimathslos, gerne , nebst jenen Aus-wanderern der Celonien und dem schnell heranwach-senden Soldatenvolk /linter die noch vorhandenen, trau-rigen Reste der alten Völkerschaften mischte, um ihreNationalität, so viel möglich vollends zu zerstören.— Drum mögen auch die Decumanen, für die Für-sten des fremden Zöllnervolkes/ (Publikaner) gehal-ten worden seyn und den meisten Haß auf sich gezogenhaben!? — lieben der Grundsteuer, bestanden auchGewerbesteuern. Mehrere unsrer Gelübde - und Ge-dächtnißsteine unterscheiden die Geld - und Naturalab-gaben , durch Tributa und A n n o n ä. — Steyer-märkische Römersteine weisen uns einen ObermautnecJllyriens (Conductor portorii Illyrici) und einenEinnehmer der Erbsteuer (vicesima hereditatum)und ein siebenbürgischer, den Einnehmer der lustrali-schen, (mit jedem Lustrum zu bezahlenden) Abgabe,zugleich Curator der Städte Pettau und Volmeria.P- Aelio T. F. Quaest. R. Auri. Lustralis Coac-tori Ac Civitatum Volmeri Et Petovii Curatorietc. — Späterhin saß der Schatzmeister des Nori»kums, des obern und savischen Pannoniens zu Saba-ria (Stein am Anger), der Münzmeister zu Siseia,(Siffek). Der montanistische Kammergraf (Comesmetalli, comes auri) und der Handelsgraf (Comescommerciorum) verwalteten den gesunkenen Reich-thum. Die Aufschrift auf der Rückseite vieler Münzen :metal. noric wie dalmat. zeugt vom Betrieb derGruben , wie der Münzstätte. — Keine geringe Grund-lage des öffentlichen Schatzes bildete gleich vom An-