Band 
Erster Band.
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i4 Dic Rö merzeir re.

legt worden ; — theils in Naturalabgaben, zur Maga-zinirung für die Gränzwachen , für die Legionen und fürdie, zu jeder Stunde möglichen Angriffsunternehmun-gen'wider die Barbaren am linken Donauufer. —Pannoniens goldreiche Berge auf eben diesem Ufer, la-gen noch außer dem Bereich der alles verschlingenden Hab-sucht. Auch die O. u a d e n und I a z y g e n hatten keineAhnung von dem allgewünschten Schabe in tiefemSchacht, über dessen dunkle Lager hinweg, sie oft durchBerg und Wald, dem llr und Elendthicr, den unge-heuern Bären und Wölfen nachsetzten, oder auf leichtenPferden, vfeilschnell hin und wieder schwärmten. — DerStand der Eingebornen war nicht lockend und garViele (solo aclscripti) nicht besser daran, als dieHörigen und Leibeigenen des Mittelalters, nur we-nige Besitzer und freye Eigenthümer (clomini l’undi,possessores, im Gegensatze der, aus Italien undandern Bundes-und Siegeslanden her, eingeführtencoloni), —H y g i e nus sagt: in verschiedenen Pro-vinzen, sey ein verschiedener Theil der Früchte, Ab-gabegewesen; hier der fünfte, dort dersiebente; dortbaares Geld, nach Schätzung des Grundes. Inson-derheit habe inPannonien (zudem auch Vindobo-n a und Carnuntum gehörten) jeder Grund seine ei-genthümliche Schätzung gehabt; Acker des ersten, deszweyten Ranges, Weideplätze, Eichenwälder und an-dere Wälder. — (£>ie agri vectigales un& scriptu-rarii). Die agri decuinates, zehendpfiichrige, wur-den sowohl an Soldaten l0 ), als an fremde Aben-teueret gegeben, die man als vollkommen abhängig.