Band 
Erster Band.
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Die Römerzeit rc. 17

^ Neben den C 0 l 0 n i e n und M u n i c i p i e n,(aber zunächst nur den großen Vertheidigungs - undVerbindungsanstalten des Weltreiches verwandt) /waren die Mansio nen und Mutationen. Er-stere waren für die Truppen und Staatsdieuer, fa selbstfür die Cäsaren, in bestimmten Entfernungen ange-legte Punkte der Ruhe und der llnterkunfc; die Mu-tatione»/ bloß zur Magazinirung, zum Pferde-wechsel, zur Posteinrichtung; beyde dicht an den Heer-straßen "). Das Land war zur leichtern Übersichtin Bezirke, Conventus getheilt. Der Statthalterder Provinz durchreiste selbe nach seiner Amtsinstruc-tion oftmahls und berief die Wissenden, die Nota-bel» dieser Bezirke, in ein Concilium, wo er zu Ge-richre saß, ein Schiedsrichter in Privatgegenstandenwurde, die öffentlichen Gelder einsammelte, die Wah-len der Magistrate leitete und die hohe und minderePolizei) in ihrem ganzen Umsang handhabte: hierinsehr ähnlich den carlowingischen Missis regiis uufcNunciis Camera.

Wenige Tage nach dem Antritte der, mäßig,aber kraftvoll geübten, doch fa nicht genannten,nicht gezeigten A l l e i n h e r r sch a f t , brachte derschlaue Angustus deni Stolz des Senates, ein leichtesund wohlberechneres Opfer. Er nahm die lebenslänglicheVolks- Tribunen- und Consular- Gewalt mirdcvPontifep - Wurde an, zahlte nach jenen seine Jahre,theilte die Provinzen mit dem Senate. Diedurch Alter und Besitz eingewöhnten, r u h ig e n, über-ließ er dem Letzter». Sie waren Provinzen des gemeinenGeschichte A)>cnS i. B0. 2 .Heft. 3