Band 
Erster Band.
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Die Rkm e rz e i trc.

nachstehen; hier trotzten die durch Zahl und Wild-heit noch gefährlichern Feinde; von daher droh-te die, seit dem cimbrischen Schrecken noch unend-lich mehr gesürchtete Weissagung, von der aus demNorden herunterbrechenden Lavine des Verderbens.—Das alte Buch „vom Kriegswesen" will ander Reichs-gränze , in jeder Entfernung von tausendSchritten, eine Feste mir starken Mauern, alsHochwache, Gränz - und Uferhut angebracht wissen;an allen beherrschenden Puncten, bey jeder gefährli-chen Möglichkeit des Überganges, Thürme (tim-esund vom griechischen nupyo ; , alsobald Burgum schonvon Vegetius also genannt, woher die Burgen desMittelalcers), Wälle und Bollwerke (Vallata undAggeres publici) , Wehren aus incinandergcfiochte-nen Pfählen, eine fast undurchdringliche Pallisadirung ,breite Mauern, feste Gräben, meist durch hineinge-leitete Flüsse bewässert, — Castelle und vorzüglich inGebirgsengen, zwischen Abgrund und Waldstrom,Sperrpuncte (Praetenturae , Clausae, Clausurae,wie im Mittelalter), verschanzte Lager und Stand-auartiere (Stativa, praesidiaria caslra legionum.)— Die ganze Kette hieß: die große Reichsgränze ander Donau (limes ad Danubium inter Romanoset Barbaros), „die Vormauer Italiens und Jllyri-kums, der dießseitige Gränzcordon", (praesidia ci-tra, munimen Illyrici et Italiae). Er war besetztund beschirmt, theils durch feste Besatzungen, die nichtaus ihrem Castell, oder aus ihrem Lager wichen (sta-tiones agrariae) und durch Streifwachen (pi’aeten-