Die Römerzeit rc.
Zahlen. — Flüsse und Wildbache haben ihren Laufsehr ofr und ganz ungemein geändert. Viele Elemcn-tarereigniffe sind im Laufe der Zeilen hinweggefallenoder zugewachsen. Dadurch konnte auch die Zahl derSchritte, die Entfernung der Ortschaften, zu jenerund in dieser Zeit nur höchst selten die nähmlichebleiben! Auch wurden nilr die Tausende der Schrittevon einem militärischen Puncte zum andern gezahlt,aber nicht die Zahl der Schritte, die jedes Mahl dasTausend überstiegen; was also immer nur eine bey-lausige Berechnung gibt.
Bis auf den heutigen Tag setzt die von Augu-stus bis auf Theodos fortgesetzte Sorgfalt der Rainerfür die Land - und Wasserstraßen des Reiches in Er-staunen. — Durch alle diese furchtbaren Völkerstür-me , durch all den Graus der Verwüstung, wahren sie,das ganze Mictelalter hindurch und heben noch in un-sern Tagen, in langen, weithin kennbaren Streifen,über fruchtbare Fluren und lange Heiden, ja selbstaus dem Wasserspiegel der Donau, ihre unbezwing-lichen Spuren empor. — Vom. Ostgothen Theodo-rich an, der alle die, der Verwüstung entronnenenrömischen llberreste zu neuen Wohnungssitzen , zu neuenMittelpuncten des Anbaues, des geselligen und Han-delsverkehrs und der Vertheidigung erhob, durch alleGrauel hunnisch - avarischer und magyarischer Zerstö-rung, bis in die letzten Tage der Babenberger her-unter, haben diese mächtigen Trümmer zur Grundlageneuer Wohnstätten gedient. Im neuen Bau, inder neuerlichen Bevölkerung und Cultur der verwüste-