Die Römerzeit rc. Sg
te»/ der ausgesdeten Fluren ging das Alte meistvöllig unter. S eine Überreste erhielten sich lan-ger in fortwährender Lde und Barbarey. — Darumsind in den tiefern Gegenden der untern Donau, aufder Erde des alten Dacien und Mosten, Römermahleund Steine wei: häufiger, als ob und unter der EnnsAd)—■ Die Nahmen: Heidenstraße, Hochstraß/Straßen, Spital, Tafern rc. deuten im Mir-telalter auf jene gewaltige Verbindung, die von dergoldnen Meilensaule inmitten Roms , bis an denEuphrat und bis weit hinter Ägyptens Pyramiden führ-te , über den Wall Hadrians im großen Germanien , anden Wall Antonius gegen das schottische Hochland ! —-Man erstaunt, am Otscher, auf dein Scheckel, imSee Peiso, im völkischen Sumpf (Neusiedler - undPlattensee) Römersteine gefunden zu wissen! Alanerstaunt, in welche dunkeln Schluchten, auf welchenschwindelnden Höhen, durch welches Mocr, Untie-fen , reißende Ströme und brausende Catarakten, rö-mische Kriegszircht hindurchgedrungen ist ! Die Griechen(sagt Strabo) deren Wesen die ewige Jugend derSchönheit war, setzten Alles auf den Bau vieler,anmuthiger xmb fester, zur Schifffahrt und zu allenGenüssen eines glücklichen Bodens wohlgelegenerStädte: die Römer hingegen 17 ) bezielren vielmehr,was die Griechen versäumt, nähmlich Wege undHeerstraßen, die ungeheuern Wasserleitungen undCloaken. Darum brachen sie herrliche Verbindungs-straßen durch alle die weiten Provinzen, füllten dieUnliesen, gruben die Berge ab^ daß die Schiffsla-