Band 
Erster Band.
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hervor :—das Municipium Vindobona, das Fa-bi a n a der Steinschriften und uralter Überlieferung,das Favianis der S. Severins Legende, das Fa-biana der Carlomingenzeir und das heutige Wien,sind eines und untrennbar.

Fabiana war das Lager der, dem Munici-pium Vindobona angehorigen fabianischen Co-horte und Vindobonas Citadelle; — Beobachtungspo-ften, späterhin auch Brückenkopf und Hafenplatz ander Donau. — Seine Lage ist nicht genau zu bestim-men , so wenig als sein und Vindobonas Umfang,Ausdehnung und Figur mehr abzuzirkeln sind. In je-dem Falle war es mehrfach und sehr verschieden vomUmfang der heutigen Stadt.

Überbleibsel und Denkmahle Vindo-bonas sind nun keine mehr. Die Jahrbücher RomSnennen es ein einzigmahl,wie Marc-Aurel hier heim-geht zu den unsterblichen Göttern und dann nimmer!So erübriget Uns nur, die Geschicke des obern Pan-noniens und des Ufernorikums zu überblicken; aus demGesagten auf das Verschwiegene, aus denDenkmahlen auf das Denkwürdige zu folgernund über die Lage und Begegniffe, über den Ursprungund über das Alterthum der guten Stadt, die Uns liebtund die Wir lieben, nachdem Alles dem vaterländischenLeser getreulich vor Augen gebracht worden ist, das Ur-theil ihm selber anheimzustellen! (Neque confirmareargumentis, neque refellere in animo est. Exingenio suo quisque addat vel demat fidem,sagt Tacitus.)