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Die N ordsei t e der Donau. Germaniamagna, unserm Norikum undPannoniengegenüber.
„Und nichts war mehr zu überwindenin Germanien, außer das Volk der Marko-mannen, (spricht der weltkluge Schmeichler, Vel-lejus Paterculus , ein Offizier der Reiterey in Pan»nonien, um Carnuntum und Vindobona gar wohl be-kannt). Ma r bo d war ihr Führer. Er schreckte sie auf,aus ihren bisherigen Sitzen, führte sie ins Inneredes hercynischen Waldes. Alle Volker , alle Männervon Rom abtrünnig, fanden bey ihm eine Zuflucht."
Über die N o r d se i t e der Donau haben Wirin der dichten Finsterniß, zwey dürftige Lichtblicke.—Der eine bey Strabo, Zeitgenossen Tibers, lautetbeyläufig also: „In eben diesem Germanien sind auchder hcrcynische Wald und die Sueven, aus denenmehrere Stamme innerhalb dieses Waldes woh-nen. Dort ist auch B o j e n h e i m, das R e i ch M ar-bods, in welches er sowohl sein Volk, die Marko-mannen hinübergeführt hat, als auch mehrere andere.Ein Einzelner bemächtigte er sich der gesammten Herr-schaft, seitdem er aus Rom zurückgekehrt/ wo er alsJüngling gelebt hatte, von August auf das freund-lichste ausgezeichnet. — Nebst den besagten Völker-schaften unterwarf er die Lugier, ein zahlreiches Volk,die Lemorier, die Guthouen, die Durgundionen undaus dem Suevenbunde, der Sennonen mächtigenStamm. Denn wie ich porher gesagt, von den Sue-