Band 
Erster Band.
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Marbod und sein Reich i n B oje n h e i m. —D i e große panno irische Empörung. —Hermanns- Schlacht. — Hermann u n dMarbod. Die Zwischenzeit bis zum gro-ßen M a r k o m a n n e n k r i e g e.

Cäsar im gallischen Kriege, Plutarch im LebenCäsars, Dio Cassus und Florus (jener B. 59, die-ser III. 10 ) gedenken der frühern Begegnisse diesertapfern Gränzkrieger, Mark - Mannen.Zuerst erscheinen sie an der helvetischen Wüste undals am ganzen Rheinstrom hinunter, von seiner Quelleim Adula, bis in die Sümpfe der Bataver, alleslebendig ward. Sie fochten in den Schaaren Heer-vests wider Cäsar. Wohl über drey Jahrzehende ver-flossen , als es einem starken Führer dieser Mark-Männer , Marbod, (Markbote , Markengebieter,)bedünkte, die Römer seyen allzugefährliche Nachbarn.Da beschloß er, statt unsicherer Auswanderung, sich,vom Oberrhein und Mayn, tiefer in den hercynischenWald zurückzuziehen und es gelang ihm, alle die,in Haynen und Sümpfen umherstreifenden Stämme,von der Donau bis über die Elbe, in einen großenVerein zu sammeln. Diesem Verein erwuchs derNahme seines Stammes (meist heißt es nur derMarkomannenbund, der markomannische Krieg,) demLande aber, das er zum Herz seines Reiches erkor,blieb der alte Nahmen der B o j e n h e i m a t h , Bö-heims, bis auf den heutigen Tag. — Die Bojenverloren sich theils unter den Markomannen, theil»