Band 
Erster Band.
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7 4 Die Zwischenzeit bis zum

Markomannische Reiter, ältere und jüngere Marko-mannen erschienen unter den Gardecorps und demHerzoge Pannonicus unterstand der Tribun der Mar-komannen , wahrscheinlich zu Vindobona selber statio-nirt? — So mögen wohl oft Markomannen widerMarkomannen, wie Schweizer gegen Schweizer ge-stritten haben!

Von Claudius bis aufDomitian (n. Chr. 5 o — 82)war an der Donaugränze scheinbare Ruhe. — DerSame der Zwietracht , den die Römer unter dieverschiedenen Volker gelegt, war aufgegangen. Nichtselten befehdeten sie einander und römische Waarenund Bedürfnisse, Sitten und Laster wucherten vor-züglich unter Markomannen und O.uaden. Immermächtiger drängten die Datier oder Geten. Zwey Rö-merheere Domitians wurden von ihnen vernichtet.Dieser unwürdige Sohn und Bruder des klugen Ve-spasia» und des gütevollen Titus , widerstand mitNoth, durch Julian, ihrem Könige Decebalus, inwelchem ein anderer Mirhridat zu erstehen schien!Anstatt nun seinen Feldherrn den errungenen Vor-theil , mit unwiderstehlichem Nachdruck verfolgen zulassen, hing er einer unzeitigen Rache nach, gegendie Markomannen und Quaden. Er hatte sie vergeb-lich wider die Datier aufgebothen und nun ihre, zurEntschuldigung des verweigerten Beystandes abgeord-neten Gesandten Meuchelmorden lassen. Überall ge-schlagen, von den Katten, von den Datiern, jetztvon den Quaden und Markomannen, triumphirte erdennoch, getrost über alle und durchs ganze Reich wur-den dem Siegers!) Bildsäulen gesetzt.