88
D i e Völkerbünde
mischen Bevollmächtigten sollten sie sich versammeln dür-fen und die Burier, Vandalen und Jazygen nimmermehrbefehden. Auf solche Bedingung sollten sie den Friedenhaben und alle Castelle, die Mare-Aurclauf dem lin-ken Donauufer angelegt, wurden verlasse n.
Die Völkerbünde nach dem m a r k o m a n ni-s ch e n. — G o th e n, Franken, Alemanne n,— Vindobona , von Gallienus um diePrinzessinn P i p a S a l o n i n a, denMarko-m a n n e n überlassen. — W i e d e r e r o b e ru n gdurch Aurelia n. — Theilung der Reichs-Verwaltung durch D i o c l e t i an. — Augu-st c n n b Cäsar». — Das Christenthum. —>Bürgerkrieg, — Die Kaiser z u Carnun-tum. Vereinigung des Reichs in Con-stanti». Neues S y st e m.
Nachdem Commodus durch eine Verschwörungseines eignen Hauses, der edle Pertinar, durch diezügellosen Pratorianer gefallen,DidiusJulianus aber,das Reich als Meistbicthender erstanden hatte, rie-fen die Legionen des großen Jllyrikums, zu Carnun-tum und zu Sabaria, den Afrikaner Septimius Se-verus als Kaiser aus. (I. Chr. igsi.) Bald unterla-gen ihm seine Mitbewerber, Albinus in Britannien,Niger in Syrien. — Wien hat zwey Gedächtnißsteineaus Severus Zeit. Den ersten von einem Tribun derX. Legion, haben Wir bereits gelesen. (I. Heft,