Band 
Erster Band.
Seite
89
JPEG-Download
 

nach dem in a rko m a nn i sche n. 89

S. 100) Der andere lautet: 1 MP. CAESAR. L.SEPTIMIO. SEVERO. PIO. PERTINACI. AVG.ARAB 1 C. PARTHICO. MAXEMO — Sie warenschon dem Lazius (Rer. Vienn. II. 2. iiitb de republ.rom. XII. 980) bekannt und wurden bey Wiens neu-er Befestigung unter Ferdinand I. ausgegraben, injener Epoche, aus der die meisten auf uns gekomme-nen Denkmahle stammen und in welcher jenem willkom-menen Anlaß / ein leidenschaftlicher Forschungsgeist sichauf das glücklichste beygesellte. — Severus strengeSorgfalt für die Erhaltung der Brücken und Heer-straßen/ machte, daß verhaltnißmäßig sehr viele Mei-lensäulen und Denksteine an der Donaugränze, inRhätien und Norikum, i h n nennen und seine» Tagenangehören.— Der wilde Caracalla war mit dem Va-ter Severus und allein, an der Donau. Er übte seinenMuth und seine Gewandtheit im Wettrennen und anden Thieren des pannonischen und norischen Waldesmit den, von den Alten vielbelobten celrischen undpannonischen Hunden, denen so mancher reiche undjagdlustige Römer, auf pannonischer Erde, Gedächt-nißsteine sehte, wie Wir unter andern bey Schön-wiesner, ein Grabmahl für einen Dromo und füreinen Hylax finden.

Unter Severus und bald nach ihm, zeigen sich dieersten Spuren jener großen, germanischen Völker-bündniffe, die zivey Jahrhunderte später dem römi-schen Wesireich ein Ende machten, — der Bund derF r a n k e n, der Freyen oder vielmehr der K ü h n e n, 34 )dem die vereinigten Katten, Chauzcn, Cherusker,