Gothe n , Franken, Allemanne n. 91
An der Donau war indes; Ruhe ; habe nun Ca-racalla wirklich über germanische Völkerschaften gesiegt,oder den Frieden von ihnen erkauft? — Elagabals kindi-sche und aberwitzige Laune, wollte auch einen Krieg gegendie Markomanne», aber sie schwand , so schnell sie gekom-men. (I. Chr. 218. 222) Ob Alexander Severus jean der Donau gestritten? ist zweifelhaft; aber gegenden Rhein rief ihn, zur größten Bestürzung seinesHeeres, die nach Antiochien gelangte Kunde und wieman in großer Noth, nicht selten auch zu kleinlichenMitteln greift, führte er den gefürchteten Germanenallerley Waffengattungen der nicht minder gefürchte-ten Parther, seltsam bekleidete und gewapnece Krie-ger aus den Wüsten des Ausgangs und des Südensentgegen: maurische Reiter mit Wurfspießen, par-thische und osrhönische Pfeilschützen. — Quad r a-t u m bey C a r n u n t, war eines der vielen Stand-quartiere der maurischen Reiter. —So weitwar es gekommen; Gothen und Araber stiegen aufden Thron der Cäsarn! Unter dem Riesen Mariminblieb die Donaugränze unangetastet. Nicht C a r n u n t,wie Tiber, wie Marc-Aurel und Severus, sondernSirmium wählte er als Hauptlager, um wie auchCäsar gewollt haben soll, die dacischen und sarmari-schen Länder bis aus Nordmeer, Rom zu unterwer-fen , an der untern- Donau zu beginnen und das un-geheure Ziel fort und fort zu verfolgen, bis an dieMündungen der Weichsel, der Oder, der Elbe. —■Aber bald entflammte der Bürgerkrieg gegen das furcht-bare Ungethüm. Sammt dem Sohne wurde er in der