Band 
Erster Band.
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g 4 Vindobona, von Gallienus

feln. — Man hat noch viele Münzen der Salonina,die mancher alrgesinnte Romer, so wenig als Cleo-patra und Berenice , als wirkliche Gemahlinn, als Kai-serinn und Augusta wollte gelten lasten. Sie erscheintdaraus mit dem F r i e d e n s z w e i g und gesenkremWurfspieß, als Diana felip , Viccrip, in anziehenderHinweisung auf germanische Keuschheit, aus dengermanischen Wald und auf die Friedensstif-tung. ( p ax Aug. Augusta in pace , aequitasaug.) Ihr herrliches blondes Haar ward Mode desgesammten Hofes; sie, wie noch Keine, fesselte denUnbeständigen. Um ihretwillen ward Vindobona,wenn auch nur auf kurze Zeit, den Barbaren ver-handelt. Von ihrem Sohne, Saloninus, Fürst derJugend, ist Wiens einzige und merkwürdigeMeilen faule. (I. Heft, S. 107.) — Saloninawar mit im Lager vor Mayland, wo Gallien den,von den Donaulegionen erhobenen Aureolus bela-gerte und im nächtlichen blinden Lärm ermordetward. (I. Chr. 267).

Es hangt noch manches Dunkel über Galliensabgedachte Abtretung an die Markomannen. Wä-re jener oberpannonische Gränzstreif, von der Do-nau gegen die Raab und den Neusiedler - See,dem Markomannenfürsten Attalus (dessen Nahmeschon gewalrig romanisirt klingt) bey Pipas Vermäh-lung, mit völliger Losreißung von Roms Oberhoheitabgetreten worden, >vie hätte gerade dem Sohnleinder Pipa, die obenerwähnte Meilensäule geweihtwerden können, weil eben dieser LiciniuS Cornelius