Band 
Erster Band.
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Gorh en, Franken, Allemannen. g 3

2s6t8btun v <en der Stoa. — Valeria», aus allen Cä-sar» der einzige, der in Feindeshand gerieth, liehden gekrümmten Nucken zum Steigbügel des persischenSapor. (I. Chr. 26») Unter seinem unwürdigenSohn Gallien, vortrefflich als Gärtner und Koch,einem zierlichen Redner und Dichter und in einzelnenAufwallungen, nach denen der Lüstling dann immerwieder tiefer in seine natürliche Unempfindlichkeit ver-sank, auch Soldat und grausamer Selbstherrscher, er-hoben sich neunzehn Thronbewerber und zuletzt dreyßigTyrannen, darunter ein einziger, Tetrikus ausdem Senate, ein einziger Piso, aus Roms altemAdel, alle andern aus dem Pöbel oder gemeinenSoldatenhaufen, der Grobschmid Marius einer derBessern! — Ganz unabhängig walteten Postumus inGallien, Odenat und Zenobia im Morgenlande. —An der Donaugränze erhoben sich der römische HeldIngenuus und die Siebenbürger Regillian und Au-reolus. — Der Kampf und Sieg über Ingenuusbey Mursa (Esseck) führte Gallien nach Pannonien.Obgleich er sich Germanicus Marimus nannte, un-terhandelte er mit den Markomannen und O.ua-den. Eine heftige Leidenschaft ergriff ihn für Pipa 37 )oder Pipara, des markomannischen Königs AttalusTochter. Er verlangte sie zur Ehe, gab ihr den Nah-men Cornelia Salonina und trat ihrem Vater einStück Oberpannoniens ab, worin Vindobona,Carnuntum und Sabaria? —Die Zeugnissedafür sind zu bestimmt; um an dieser Abtretung,an dieser Schmach des römischen Nahmens zu zwei-