Band 
Erster Band.
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f ,6 den Markomannen abgetreten.

eine Hängelampe an zwey Kettchen von Erz, eineschon gar sehr angegriffene Opferschale, eine überausgeschmackvolle priesterliche Opferkanne , ein kleinerHelm, wahrscheinlich als stehende Lampe gebraucht,eine erzene Münze des Caracalla , ganz ähnlich den-jenigen , welche die pannonischen Legionen zu seinerEhre geschlagen, endlich in einem goldnen und einemsilbernen Gehäuse, eine kleine und ungemein dünneGoldplatte mir unbekannten Zeichen oder Charakte-ren, welche selbst durch das stärkste Vergrößerungs-glas , nur mit genauer Noth ausgenommen werdenkonnten. (Lambecius Coment. Biblioth. Caesar.I,. I. n. 6 g. p. 7 g et edit. an. i665.) Der überausbedeutende Fund wurde dem Erzherzog LeopoldWilhelm, dem Stifter der kaiserlichen Gemahlde-gallerie und eines bedeutenden Antiquitäten - undRaritäten-Cabinets überbracht. Kaum hatte der er-habene Freund der Kunst und des vaterländischen Al-terthums von einer Inschrift gehört, als er sogleichdilrch seinen Galleriedirector, Joh. Ant. van derBaaren, dem berühmten Jesuiten Athanas Kirche rdie Entzifferung auftrug. — Kircher niemahls darumverlegen, brachte bald ein Gemisch von colchischen,griechischen und römischen Buchstaben heraus; schonvon Lambecius darüber belächelt, der diese un-endlich kleinen und durcheinander laufenden Charak-tere für unauflösbar erklärte und überhaupt daran zuzweifeln schien, ob es denn irgend eine Schrift sey ?Etwas spater meinte Lambecius gleichwohl, dieseCharaktere gehörten der alten pannonischen Sprache