Band 
Erster Band.
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97
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Vindobona, von Gallienus 97

an und vergleicht ste mit der kyrillisch - slavischenGrabschrift der bosnischen Königswitwe Katharina inÄra Cöli zu Rom. — Nach Lambecius schrieb dar-über 1795 der Agramer Proseffor K at an c sich inseinem „.Specimen Philologiae et GeographiaePannoniorum, simul de origine lingua et lite-‘ratura Croatorum.” Aus dem Sarg eines römi-schen Priesters, neben einer Münze von Caracalla,wird nun aus Charakteren, die wegen ihrer äußerstenKleinheit und Verwirrung, selbst dem bewaffnetenAuge schwer unterscheidbar sind uno gewiß entweder grie-chisch oder viel wahrscheinlicher, römisch waren, eineslavische (illyrische, neucroatische) Zuschrift her-ausgesoltert und was erst zu b e w e ise n ist und wohln i e bewiesen werden wird, das Slave nthumdieser Inschrift als Beweis gebraucht, daß die p a n-n 0 n i s ch e Ursprache die slavische,, daß diealten wilden Pannonier oder Paonier, so wie dieMarkomannen, slavischen Blutes und daß die Sla-ven das Urv olk dieser Gegenden seyen! Cin vitio-serer Zirkel laßt sich kaum denken und es möchte sichwohl die Mystisication hier wiederhohlt haben, dieeinige Archäologen, in dem ins Gestein des Mont-martre , buchstabenweise eingehaltenen: Ici est Jechemin des anes, eine römische Inschrift erkennenund in den Steinmetzzeichen eines böhmischen Burg-thurmes, das markomannische Alphabet des Laziuswiederfinden ließ! ! So wie Einige diese Inschriftals ein Kronjuwel der Slawa , Gloria , erhoben,würdig den Briefen Alexanders des Großen an dieBeschichte Wiens 1. Dd. r. gest. 7