Band 
Erster Band.
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jo4 Theil» »g d e r R e i ch sv e r w al t u n g.

ten , übte die Legionen , nun auch in Anpflanzung herr-licher Reben von der Mosel bis tief in Jllyrikum. —-Aber die Strenge, womit er den Soldaten zur Aus-trocknung der sirmischen Moraste anhielt, kostete demHerrlichen das Leben. (I. Chr. 282.)

Sein Tod ermuthigte die Sarmaten von neuem,aber Carus trieb die, mir Markomannen und O.uadenvermischten aufrührenden Jazyger schnell zu Paaren,16,000 färbten mir ihrem Blute das Schlachtfeld,20,000 wurden gefangen, unter die Legionen oder indie Provinzen vertheilt.

Der kraftvolle und staatskluge Sohn eines Scla-ven, ohne andern Nahmen als seines Geburtsstädtchensin Dalmarien, Doklia, den er zuerst zu griechischemWohllaut in Diokles und endlich in Diocletian,zur römischen Mafestät erhob, für die er in der Thatein zweyter Augustus ward, bestieg (I, Chr. 284)den durch den Untergang des Hauses Carus erledigtenThron. — Den gewaltigen Krieger Maximian, Lands-mann von Aurelia» und Probus, nahm er zum Rcichs-gehülfe» und Mitregenten, A u gustus, an. (I. Chr,266.) Sechs Jahre spater gesellten sich die Augustenoch zwey Cäsar» bey, verdiente Kriegeshäupler,die zugleich an Sohnes statt angenommen und je-der, nachdem er seine erste Gemahlinn verstoßen, ei-ner Kaiserrochter vermählt wurde, den mösischen Hir-ten Galerius und Constantius, von seiner blei-chen Farbe Chlorus genannt, einen dardanischen Ed-len. — Diesem letzter» wurde die Vertheidigung Gal-liens , Spaniens und Britanniens vertraut, während