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rfav, vollendete den Wall Hadrians, zwischen demRhein und der Donau, vom Volk theilweise, baldPfahlgraben, bald T e ufe l s m a u e r genannt,schritt mächtig gegen die Elbe zu und saßte den gefähr-lichen Gedanken, die durch den Verfall des Ackerbauesund durch die täglich zunehmende Seltenheit der Ehe, fastmehr noch als durch feindliche Einfalle geschwächten Pro-vinzen durch Colonien flüchtiger oder gefangener Barba-ren neu zu beleben, denen er Boden, Ackergeräthe,Vieh und steuerfreye Jahre gab, um der wichtigenGränzhuth in ihnen ein neues Soldatengeschlecht her-anzuziehen. — Wie unter Claudius die W ü st e um Sa-baria und Scarabantia mit Bojen, und etwas später dieGegend zwischen der March und Waag, durch flüchtigeMarkomannen, und andere Uferbezirke durch Marc-Aurel mit Quaden und Nariskern bevölkert wurden,so verpflanzte jetzt Probus eine große Zahl Bastarnenan die untere Donau. — Der Weinbau in N o r i-ku m und Panno nie n war alt, obgleich das letzte-re viel mehr um der Eichen und Eicheln willen geprie-sen wird und das rauhe Klima häufige Klage der durchden griechischen und italischen Himmel verwöhnten Röm-linge nach sich zog. — Domitian hatte den Weinbauverpönt, weil er dem Ackerbau Eintrag thue, weiler die Barbaren hereinlocke. —Schwacher Köpfe e i n-zig e Weisheit, ist der Verboth ! — Probus, wie ereinst in Ägypten, für die Schifffahrt des befruchtendenNil gearbeitet, Straßen und Brücken, Palläste undSäulenhallen, durch die Soldaten gebaut, die baldLandleute, bald Krieger, bald Baumeister seyn muß-