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Das Christenthum.
225 zu Cilly geboren, in frühester Jugend verwaisetund den Werke» der Frömniigkeit und des Wohl-thuns hingegeben, mehrmahls Pilger und Glaubens-bolhe zu Rom, Bischof zu Lorch und in seine Vater-stadt Cilly heimkehrend, siel er, ein seliges Opfer, dader grimmige Prätor Eulasius , seine Weigerung, demKriegsgotte zu opfern, durch seine Enthauptungrächte (12. October, ob 260 ob 283??) Die vielenUngereimtheiten der Legende, von seinem ungemeingroßen Kirchsprengel, von dessen großmüthiger Aus-stattung durch den Kaiser Philipp und seinen SohnO.uirin, von einer großen Christenverfolgung durchNumerian, sehten schon die alten frommen Kritikerin schwere Zweifel, was von dieser Legende noch zilretten, was gänzlich zu verwerfen sey? Ein höchstehrwürdiges Zeugniß bleibt, wie schon der ApostelNorikums, Pannoniens und Carentaniens aus frän-kischem Köfstgsblute, S. R u p e r t, Zelle und Beth-haus S. Maximilians *) stiftete, in der wildenEinöde des Pongaues, bey Bischosshofen, wo diezwey Brüder, Donazan und Urso, der Jagd und derdortigen Goldgruben pflegend, in verschwiegener Nacht,himmlische Lichter und andere Wunder und Zeichengesehen.
*) Cella 8. Maximiliani in Pongauui , schon in Set» SattSem Großen gleichzeitigen Aufzeichnung Set »Neste» Stif-tungsgutet Set Salzbutget StzkNche, Sutch Bischof Atno«etanstattet, mit S. Sevetins LegenSe, einem Set eht-wütSigsten Übetteste unfetet »Neu Kitchengefchichte. Noch1161 beschenkt Etjhjfchof EbethatS: ecclesiam S. Ma-tt *