Band 
Erster Band.
Seite
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ii6 Das Christenthum.

Viele der ersten, gottgesandten Verkündiget',waren dazumahl noch wandernd , (episcopi regiorta-rii, nicht stationarii ,) die vom heiligen Geiste ge-trieben in Gegenden eilten, wo alle Verachtung, alleGefahren und Martern der Welt, oder der IrrlehreUnkraut, das Christenthum bedrohten und sie dann,ohne sich an feste Sitze zu binden, von Ort zu Ortlehrten, mahnten und trösteten, wenn es auch ihreSendung mit sich brachte, in großer» Städten langerzu weilen und die zahlreichsten Gemeinden, vorzugs-weise im Glauben zu befestigen.

In der durch Galerius entzündeten, letzten Ver-folgung, nennen die von den Bvllandisten und vonunserm Hieronymus Pez auf den st. May gegebene»Acten, zuvorderst vierzig gefangene und gewarteteChristen aus dem Ufernorikum. Ihr Geschick ergriffeinen, der in dieser Granzgegend, vornehmsten OffiziereRoms, den Tribun Florian zu C e t i u m. Des Got-tes im Innern voll, eilte er nach Lorch, wo des Prä-ses Aquilin Blutfahne wehte, sich den begegnendenSpähern, den Wachen des Thores, dem Präfecten sel-ber, laut als eifrigen Christen nennend, der gekom-men sey, die leidenden Bruder zu starken und mit ih-nen unter Qualen und Todesnoth zu wetteifern. —Fruchtlos ermähnte ihn Aquilin, den Göttern zu opfern.Eben so fruchtlos waren die sinnreichsten Martern. Ob

ximiliani in Pongowe , den Magister Adalbert ejusdemecclesiae praepositum et fratres ibi Deo servientes.Man weis, nicht einmahl , wann dieses Kloster sich aitfgc-löst habe?