Band 
Erster Band.
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117
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Bürgerkrieg. 117

solcher Standhafcigkeit ohnmächrig verzweifelnd unddie Allmachr seines Wortes und seines Beyspieles fürch-tend , lief; ihn Aguilin in die Enns stürzen (3o3 oder3o4.) Des großgesinnten Glaubenshelden Nahmen undGrab/ bewahret würdig das Stift S. Florian / wahr-scheinlich das älteste in unsern Gaue«/ aus mancherZerstörung/ iminer segensreicher wieder emporgetragen.

Zu den Blutzeugen jener Tage gehören auch derheilige Bischof Victo rin zu Pettau und Quiri nBischof zu Siscia (Siszek), der gefangen und nachCarnuntum oder Vindobona, damahls den vorzüglich-sten Orten des obern Pannoniens, vor den, eben vonScarabantia zurückkehrenden Präses Amantius geführtwurde und endlich auf sein Geheiß ( 4 . Jirny 5o3) zuSabaria den Tod gleich Florian erlitt, mit einemStein am Halse, in die Fluthen der Güns gesenkt.

Auf dem, gegen die bereits mächtig einreihendearianische Irrlehre gehaltenen, ersten , allgemeinenKirchenrarh zu Nicäa (325), erscheint ein Metropo-lire Pannoniens, Domnus von Sirmium, gleich sei-nem , auf dem Concilium von Sardis ( 347 ) auftre-tenden Nachfolger Euther, ganz irrig dem alten Lor-cher-Sitze zugeschrieben. Alles ist dunkel über dieKirchen unserer Gegenden, bis anderthalb Jahrhun-derte spater, in den letzten Zügen des römischen West-reiches, S. Severin dieselben betritt.

Nach gehaltenem Triumph, Roms Lebten!, nachzwanzig ruhmvollen Jahren der Herrschaft, (J.Chr.3c>5), legte Diocletian den Scepter ab und zog indie lange vorbereitete, prächtige Einsamkeit Salo-