Band 
Erster Band.
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118 B ü v g c r B r i e g.

nas. Maximian , von Diokletians llberlegenheit,immer init fortgerissen , bereutetunaufhörlich seine Ab-dankung, die er nur aufseines hohen Freundes ernstenWillen gegeben hatte und griff so oft wieder nach demPurpur, bis es sein Leben kostete! Sein SohnMaxentius , träumte von Geburts-und Erbfolgerech-tcn, selbst gegen den eigenen Vater. Roms, desSenares, der Pratorianer Unwille gegen das neueSystem, stellte diesen tollen Jüngling ohne ausge-zeichnete Fähigkeiten, an die Spitze. Galeriuswähnte sich Herrn der Römerwelt, aber in dem jun-gen Constantin entfloh ihm noch weit mehr, alseine köstliche, mit heuchlerischer Grosimuth und heim-licher Angst bewahrte Geisiel; das war der schwar-ze Stein im ganzen Spiel. Unverrichteter Dingemusste Galerius , der nun häufig in Carnuntumresidirt zu haben scheint, weniger vor Maxentius,als vor dem Wankelmuthe seiner eignen, zuchtlosenLegionen, aus Italien weichen. Auf der Heim-kehr traf er (007) zu Carn untutn, mit den bey-den alten Kaiser» , Diocletian und Maximian zusam-men. Vergebens bothen sie Alles auf, Diocletian zubewegen, der Herrschaft Zügel wieder zu ergreifen.Noch ahnte er nicht, daß man in ivenigen Jahren der ge-liebten Tochter Valeria, Galerius Witwe, nicht ein-mahl erlauben würde, dem Vater die müden Augen zu-zudrücken , daß sie und ihre Mutter, nach langem Um-herirren, den Verbrechertod sterben, daß ihm selbstnichts übrig bleiben sollte, als durch freywilligen Todder Willkür seiner Nachfolger zu entgehen, die über