A n m e r k ii n g s n. i 3 i
■Sorgfalt gemessen , wußte sich zuletzt nicht ander« zuhelfen, als Mutenum gar für keinen O r t s n a h-men gelien zu lassen, sondern zu behaupten, Mu-tenum bedeute blos eine Mutation, (in Mühl-dorf oder Dundelskirchen ,) einen Posienwcchsel!!Sein Bemühen, die Tafel und das Itinerar untereinen Hut und die Zahl der Schritte dennoch her.auszuzivingen, gleicht den Arbeiten des Sysiphus undder Danaiden. Oft wiederhohlte, gräuliche Zerstörung,häufiger Wechsel des Besitzes , der kriegerischen und derinnern Staatszwecke , die Gewalt von mehr als fünf-zehn Jahrhunderten , die Gewalt eines der mächtigstenFlüsse und so vieler Waldströme, haben wahrlich inetwas mehr als lebensgroßen, sie haben durchausin colossalen Proportionen geändert! — Darum
meinte Schaukegl, die Römer hätten den jetzigenStraßenzug von Stein am Anger nach Wien garnicht gekannt, der ihrige sey rechts von Ödenburg(8o pronium) und Eisenstadt sey Scarabantia gewesen !
20) Comagcnis, wird im Itinerar vor Cetio, näherbey Wien, in der Tafel aber Cetium vor Comage-nä, unmittelbar nach Wien gefetzt. Cluver, üambe-cius, Weffeling und Andere klagen einen Schreib-fehler an und wollen Citium durchaus Comagenävorgesetzt wissen, allein die Handschriften stimmenüberkin, Fuhrmann nimmt ohneweiters zwey Städ-te, Cetium oder Cetia an. — Bey der Vorschrift,die Oonaugränze, alle tausend Schritte, durch einenThurm, Wall, Castell, zu beschirmen, wäre eS wohlauch sehr möglich, daß ein oberes und ein u n t e-res Cetium oder Citium bestanden hätte, an denbeyden, Rorikum und Pannonien scheidenden Aus-läufern der cetischen Bergkette, dem westlichen,am Tulnerfelde und dem östlichen, dem heutigenKahlen - und Seopoldsberge, wo das, schon unter