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Mann gebracht. Mit Vergünstigung des trefflichenHerrn Prälaten werden hier einige, dieser bisher ganzunbekannten, äußerst merkwürdigen Überreste derRömcrwelt mitgetheilt. — Auch durchs ganze Mit-telalter behielt der unscheinbare, aber höchst merk.würdige Ort seinen Nahmen und war ein königlicherFreyhof. — Conrad der Salier schenkte ioZ3 dem frey-singischen Bischof Egilbert, in Orientis partibusmark, Österreich) juxta fluvium Urula sUrl) in co-mitatu Marchionis Adalberti — hobas regales duas,quae ante ad Murum, sui juris curtem, ibi jacen-tem — concesse sunt.
Auch in dem, durch Carl den Großen nach Paffaugeschenkten und schon unter den Babenbergern mitSkapelrechten versehenen Flecken Aspach ohnferneSeitenstetten, fanden sich unlängst Trümmer römi-scher Inschriftsteine.
27 ) Carnuntum. Wie schon der unermüdete Jor-dan sehr richtig bemerkte, lesen Wir bey den Altenein dreyfaches Carnuntum; unser pannoni-sch e s an der Donau, den Wohnsitzen der Quadenund Markomannen gegenüber, — dann ein i l ly-ris ch - l i b u r n i s ch e s, ein recht eigentlich von denCarnern sogenanntes Carnuntum; von diesemspricht Livius auf das Jahr 583 nach Erb. Roms:
eadem aestate, qua in Thessalia equestri pugna vi-cere Romani, legatus a consule in Illyricum missusopulenta dua oppida vi atque armis coegit ud dedi-tionem, omuiaque sua iis concessit ut opinione cle-mentiae eos alliceret, qui Carn untern, muni-tam urbem incolebant; da aber diese Politik, dieBarbaren nicht erklecklich nähren wollte, quas priusintactas urbes reliquerat, diripuit. XXXXIJI. 1 . Alleinbis auf Drusus und Tiber haben die Römer unsreDonau nicht erreicht; dieß Carnuntum gehört, wie
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