Anmerkung! n. 169
voll Geld her, die bey einer, oder bey mehreren Ge-legenheiten, im Markomannenkricg oder, unter Gal-lienus, oder bey irgend einem andern, der einanderüberstürzenden Schrecknisse, vergraben worden seynmögen; Münzen von der Republik, bis auf die fla-vischen Kaiser, ja noch von Sever und von Pescen-nius Niger, ferners der Fuß einer colossalen Bronce»statue, einige gläserne und irdene Gefäße, vorzüglichLampen, eine ganz verrostete, eiserne Klammer undzwey Schwerter. Der geringere Theil des Fundes,auch an Münzen, kam ins k. k. Antikenkabiuet, dasMehrere, wurde durch die Arbeiter; welche großer»Gewinn hofften, verheimlicht und unter der Hand ver-kauft. So kam insonderheit ein bedeutender Theildes Fundes, «ine Gold-und mehrere Silbermünzen,eine Lampe, mehrere Trümmer von Legionsziegeln undzwey Schwerter» nach Gräh auf den Trödel und letztereStücke in die schöne Waffenkammer des Herrn vonDietrich zu Feistritz, von welcher sie dem Her.ausgeber, mit der größten Liberalität zur Beschrei-bung und Abbildung mitgetheilt worden sind. Dererste Anblick der beyden Schwerter begründet die Über-zeugung, daß, nachdem sie etwa durch fünfzehn Jäh-re im Dunkel einer Rüstkammer unter anderm altenEisen lagen und Niemand auf die Inschriften auf-merksam wurde. Griff und Heft, welche offenbar demMittelalter angehören, dazu gemacht worden seyen,ein Fall, der fast in jeder Gewehr-und Waffenkammervorkömmt. Das III. Heft wird ein treues Abbild vonBeyden liefern Das eine dieser Schwerter zählt voinGriffe bis an die Svitze is'i _/4 Zoll und ist am Griff2 Zollbreit, die Spitze scharf; die eine Seite sägen-arlig ausgezackt, der ganze Bau flammenartig; dieeine Seite weiset eine gewöhnliche Lagertrophäe undden LegionSadler, wie er auch schon bey Fuhrmann er-