Band 
Erster Band.
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i6 G o ii st antius, A r i a n e r.

daß er erst heimlich und sobald er ohne Gefahr konn-te, öffentlich das Christenthum abschwur.

Constantius, Ar i a n e r , I u l i a n wiederumHeide. — Constantius, der S a r m a tische.— D i e L i m i g a n t e n vertilgt. — C h n o do-m a rs Schlacht. Julians Heerfahrt aufder Donau und durch I l l y r i k u m. — W i e-d e r h e r st e l l u n g d e r n o r i f ch - p a n n o n i f ch e»Donaugränze durch Valen tinia n. Vin-dobona e i n H a u p t w a f f c n p l a tz statt desverwüsteten C a r n u n t. — T h e o d os. —Ost - u n d W c st r e ich unter Arcadius u n bHonorius.

Magnentius hatte Franken und Sachsen zurHülfe aufgefordert. Chnodomar, der Alemannen Her-mann, fiel auch in Gallien, jedoch zu ConstantiusGunsten, aber wohl auf eigenen Vortheil. Constan-tius drängte die Alemannen aus dem südlichen Gal-lien; verlor bald darauf viel Volk unter Arbetio,am Bregenzer - See; erfocht endlich dennoch theil-weiscn Sieg. — Gallien schien nimmermehr zu hal-ten; Franken, Alemannen und Sachsen hausten dar-in. Constantius war Arianer und dadurch die Ent-zweyung, die Verwirrung auf ihrem Gipfel. Er er-nannte Julian zum Cäsar, übergab ihm die Behaup-tung Galliens. Nachdem er Rom, nach einem kur-zen Besuche, schnell wieder verlassen, zog Constan-tius an die Donau, da die durch die O.uaden ver-