a u f d e r D o n a u und d ur ch I l l y r i ku m. 2 1
i- h ä r i sch e und ii o r i sch e Mittclland, Jovius undJovin mit dem größten Theile des Fußvolks durch dieAlpen. 4) Er selbst, mit nicht mehr als 5ooo Auser-kohrnen ivarf sich von den Raurachen heraus, in dieSchluchten des marcianischen oder Schwarzwaldes, ander Donauguelle, marschirre dem Strome nach, durchGebirge, Moraste und Wälder, mit schlechter Nah-rung zufrieden. Endlich hatte er die Stelle der Donauerreicht, »vo er sich ein zu schissen gedachte. (Zwi-schen R e g e n s b u rg und Wien, sagen die neuerenForscher.) Er überraschte dort die vor Anker liegendeFlotte. Die von Lorch , stieß ihm aus seinem Wegedie erste auf. Die bey P e ch l a r n, bey C o m a g e-n e, die von Carnunt (ob jetzt schon, ob erst nachder quadischen Verwüstung unter Valentinian?) nachVindobona übertragene Donauflotille, (classishistrica, par excellence,) mag er, nach seinemBedarf an Transportschiffen mitgenommen haben?Omnes urbes aiiitae , quae Danubium inco-lunt, heißt es bey Mamertin, Julians Gefährten aufdiesem Zug und dessen dichterischem Geschichtschreiber.— Sirmium war allen Heersäulen als Sam-melplatz gegeben. Die Theilung derselben, die kei-ne Gegend des großen Jllyrikums unbetreten ließ,vergrößerte das Gerücht von Julians Macht bis insUngeheuere. In eilf Tagen war seine Fahrt vollen-det und er schiffte seine Truppen bey Bononia (Bonos-tor unferne Peterwardein,) aus, ohne sich irgendwodurch die feindliche Haltung einzelner Uferwachen oderdurch die Bewunderung überraschter Uferbewohner, auchnur einen Augenblick aufhalten zu lassen. Lucinian,