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Theodos.
mit geschichtlicher Wahrheit ein Lob beylege»/ dasjene alten Consuln und Senatoren mit Scham undSchmerz durchzuckt haben würde, da nicht einmahlruhmwürdiger Untergang, den der alten tausendjähri-gen Herrlichkeit gedenkenden Römern, mehr einen Aus-weg both , aus der schimpflichsten und grausamsten Ab-hängigkeit! — „Welcher denkwürdige Wechsel! (sprichtPacatus.) Die Barbaren, einst Feinde der Römergehorchen jetzt ihren Feldherren und fechten jetzt un-ter den Fahnen, gegen welche sie vormahls ihreStreiche gerichtet. Sie bilden nun die Besatzung je-ner pannonischen Städte, die sie vorhin in feindlicherWuth mit Raub, Mord und Brand erfüllten. DerGothe, der Hunne, der Alane erscheint nunauf den Platzen der Musterung und bezieht abwechselnddie Feldwache!"
Durch dieser graulichen Hülfsvölker Beystand,schlug auch Theodos des Maximus auserlesenen Vor-trab bey Siscia, entschied den ganzen Krieg durchdie Schlacht auf dem Pettauer- Felde, drangrasch über A m o n a. Im Lager vor Aquileja erschienMaximus in Ketten vor dem Sieger und starb unterden Handen der tobenden Krieger. Valentinian stiegvon neuem auf den Thron und nachdem Theodos zuMayland mit kräftiger Hand wieder hergestellt undgeordnet, zog er gleich Constantin und Constantius,triumphirend ins alte Rom. •— Valentinian behieltdie Abendländer. In demselben Jahre, wo der alteGotterdienst durch Schließung der Tempel und Ver-both der Opfer den letzten Stoß erhalten (5gr), war