Band 
Erster Band.
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4o A iribrosius ein A poftel Österreich s.

wie dieser Alanen lind Hunnen in Pannoiiien aufge-nommen und Theodos die Eothen beschwichtiget (38v),zu den versammelccn Bischöfen nach Sirmiumund das Jahr darauf, nach Aquileja. — Ihmward die Freude, zu sehen, wie nur noch zwey Bi-schöfe , Secuudiau.iu Ober - Mosten unb im Ufer - Da-cieu, Palladius , in Arius Irrlehre verharrcen,wahrend die bey weirem überwiegende Mehrzahlder Hirten und der Heerde wieder in den Schoostder Kirche zurückgekehrt war. Dennoch enthält S.Severius Legende, noch zahlreiche Spurendes Anhanges, den jene Irrlehre in Ober-Panuo-nien >md im User- Norikum, nahmentlich auch in V i u-dobona oder Fabiana zählte. Selbst S. Va-lentins Vertreibung von Paffau (455) ist noch eineder vielen beklagenswerthen Spuren dieser unseligenGlaubeustrennung.

Mau konnte den herrlichen Ambrosius mit Fug undRecht den A p o st e l n Osterr e ich s beyzählen. — Ausdem Munde eines, aus Italien über die Donau pil-gernden Christen, durchdraug die auf dem linken Do-uauufer herrschende Markomannenköniginn Fridi-g i l d, der Ruf von Ambrosius kräftiger Tugend , vonseiner vermittelnden Staatsklugheit, von seinem gold-nen Mund , dessen unwiderstehlicher Beredsamkeit,selbst der Barbaren raubgierige Wildheit, sich laiit-mcsfromm beugte, die nach dem Blutbad zu Thessalo-nika, den kaiserlichen Freund Theodos bis zu reuigerSühne, aus der Gemeinschaft der Gläubigen ver-stieß. — Sie bath und erhielt von ihm. Unterricht.im