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S. @e »er in zn A sturis.
In den Tagen als König Attila gestorben , als seinReich in wilder Auflösung und durch ganz Pannonie»mehr ein Schlachten als eine Schlacht war, kamdurch alle diesen Graus und Gräuel unversehrt, wieeine, irdischem Frevel unverletzbare Himmelsgestalc,vom Aufgange her, S. Severin, der MannGottes. — Aus seiner Abkunft, machte er ein Geheim-niß, aber Tracht, Rede und Haltung verriethen einenvornehmen Römer, der lange in A f r i k a gewesen,wahrscheinlich um das Mönchswesen, das er in Öster-reich einführte, dort an seiner Wiege zu erkunden.Es war ein hoher, Ehrfurcht gebiethender Mann.Eine erhabene Ruhe und Heiterkeit, großer SeelenErbtheil, leuchtete auf seiner Stirne. Sein Gewandwar ein grobes Tuch, sein Lager die harte Erde,höchstens eine härene Decke. Heere und Völker zo-gen mit Roß und Lastwagen über die gefrorne Do-nau. Severin ging in so hartem Winter barfuß. —Allen hat er gegeben; — den Verlaßnen Hülfe,den Betrübten Trost, den Verirrten Lehre , denFlüchtlingen Obdach, den Gefangenen Erlösung,den rings von den Feinden umgarnten Städten,Warnung zur rechten Stunde, den Barbarenfür-sten , heilsam erschütternden Schrecken und dadurchseinen Landsleuten, den-von ihnen zu Tod oder Scla-verey aufgesuchten Römern, die Rettung. — Erselbst schien gar nichts zu bedürfen, als Gelegenheitzum Wohlthun. So festhaltend im wildesten Sturmund Drang an der göttlichen Sendung seines Apo-stolates, sah er jene furchtbaren Riesengestalten vor