Band 
Erster Band.
Seite
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dessen alte Donaugränze, rc. 77

Pforten und von Asien bis zur Atlantis, ist ein to-bendes brüllendes Meer, Volk an Volk, eines schreck-licher als das andere, jedes durch unbekannte Fremd-linge , von der eigenen Erde vertrieben, in wilderFlucht ein Schrecken der Andern; im Sieg wie in derNiederlage, gräßliche Verwirrung! Rom, um daSeigene arme Leben, immer matter kämpfend, ließseine Verlande, P a n n 0 n i e n, N 0 r i k u m, R h ä-t ie n, längst zum Heerweg, zum Sammelplatz der Bar-baren. Geist und Sitte war entwichen, so war dennauch unser Gränzstrom leicht überschritten, so wich dielange Kette von Schanzen und Thürmen, wie Kar-tenhäuser dem Hauche muthwilliger Knaben und woder stolze Römer ein schweres und langwieriges Fremd-lingsjoch auferlegt und den Sohn des Landes, da-heim oder in weiter Ferne in Sclavenbande geschla-gen hatte, diente zu gerechter Vergeltung, der Römer-nahme nur als Bezeichnung der K n e ch t sch a st! Froin-me deutsche Helden schenken urkundlich, unseres Lan-des Metropoliten zu Salzburg und Lorch oder Pas-sau, mir Mayerhöfe» , Ackergerärhe und dem nöthi-gen Vieh, auch so u n d so viele Römer mit ih-ren diensteigenen Gründen!! *).

Und mitten durch die feuerflackernde blutigeWild-niß, durch alle den Gräuel der Zerstörung, durch dasbrüllende Drangen und Treiben so vieler Völker,schreitet von R 0 m nach A fr i k a, von da nach Asienund aus Asien an die Donau, nach Wien, Lorch

*) ftoiuanos et eorum mansu« tribuUles , vicos ro-maniscos*